Kooperation HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V. und h2-netzwerk-ruhr e.V.

Gruppenbild: HyCologne und h2-netzwerk-ruhr
Gruppenbild: HyCologne und h2-netzwerk-ruhr

AD/Herten/Hürth: Am Freitag, dem 28. März 2014 unterzeichneten die Vorsitzenden der Wasserstoff-Initiativen Volker Lindner für h2-netzwerk-ruhr e.V. und Dr. Albrecht Möllmann für HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V. in Herten einen Kooperationsvertrag. Beide Organisationen zusammen umfassen circa 60 Mitglieder und Partner aus der Wirtschaft, der Wissenschaft oder dem öffentlichen Bereich. Diese verfügen über Schlüsselkompetenzen im Bereich Wasserstoff wie Brennstoffzellen-Technologie, Wasserstoff-Speicherung, H2-Tankstellen, Anwendungen wie Busse für den ÖPNV und Kenntnisse um die Erwartungen der Nutzer. Sie arbeiten eng mit dem Land Nordrhein-Westfalen zusammen.

„Die Initiativen bauen auf einem Netzwerk von Institutionen und Unternehmen auf, die über große Kompetenzen im Bereich Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie verfügen und in ihrer jeweiligen Region sowie gegenüber der Landes- und Bundesregierung politischen Einfluss organisieren können.“ Der Dipl. Ingenieur Volker Lindner ist Vorsitzender des h2-netzwerk-ruhr und auch Erster Beigeordneter und Stadtbaurat der Stadt Herten. „Die Netzwerke ergänzen sich in den unterschiedlichen Schwerpunkten ihrer Kompetenzen, in der politischen Arbeit haben sie gemeinsam mehr Gewicht“, betont Lindner.

Ziel für wachsende Technologiefelder
„Ziel der gemeinsamen Kooperation ist es, konkrete Projekte zu eruieren, initiieren und zu unterstützen, um den Markt für die Technologiefelder Wasserstoff-Infrastruktur, H2-Fahrzeuge und stationäre Anwendungen zu erschließen.“ Dr. Albrecht Möllmann, Vorsitzender der Initiative HyCologne verweist darauf, dass beide Organisationen einen starken Fokus auf den Bereich „Chemie und Energie“ haben. In diesem Zusammenhang können sie auf vorhandene Wasserstoff-Infrastrukturen zurückgreifen, was zukünftig verstärkt werden muss, indem weitere H2-Tankstellen gebaut werden. „Dies sind wesentliche Grundlagen, um die Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die Wasserstoff als Energieträger verwenden, auf die Straße zu bekommen“, so Dr. Möllmann. Daher kann das Land NRW auch eine Vorreiterrolle einnehmen. Die kooperierenden Organisationen verfügen dazu über Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich der Beantragung, Genehmigung, dem Bau und dem Betrieb von Wasserstoff-Tankstellen.

Eine geschlossene Wertschöpfungskette
„Aus der Sicht von h2-netzwerk-ruhr besitzt das Netzwerk HyCologne große Kompetenz im Bereich der H2-Mobilität, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr. Diese Erfahrungen ergänzen das Spektrum von h2-netzwerk-ruhr entscheidend.“ Linder hebt die Tragweite der Vereinbarung hervor: „Die komplette Wertschöpfungskette wird damit im Zusammenwirken beider Netzwerke abgedeckt.“ Die Kooperationspartner überdenken auch die zukünftige Umsetzung von gemeinsamen Auftritten während der f-cell in Stuttgart oder anderen Kongressen und Messen. Wichtig sind auch gemeinsame Gespräche mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Ein wesentliches Ziel sei der Einsatz von Markteinführungsinstrumenten und Förderprogrammen sowie die Vermarktung der Zukunftstechnologien.