Botschafter der Brennstoffzellentechnologie mit HyCologne auf Tour

PHILEAS an der Frankfurter Wasserstoff-Tankstelle beim Zwischentanken auf dem Weg nach Stuttgart

PHILEAS an der Frankfurter Wasserstoff-Tankstelle beim Zwischentanken auf dem Weg nach Stuttgart
PHILEAS an der Frankfurter Wasserstoff-Tankstelle beim Zwischentanken auf dem Weg nach Stuttgart

Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse: Botschafter der Brennstoffzellentechnologie mit HyCologne auf Tour

Köln/Hürth/Stuttgart – Der 18 Meter lange wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Hybridbus der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) begeisterte die Fachwelt während der fcell in Stuttgart. An der Wasserstofftankstelle in Hürth und bei einem Zwischenstopp in Frankfurt-Höchst wurde der Bus betankt, um die Strecke von rund 400 km und weitere Fahrten in Stuttgart problemlos zu bewältigen. Während der f-cell stand der Bus direkt vor dem Veranstaltungsort, dem Haus der Wirtschaft. Der Botschafter der Brennstoffzellentechnologie war sowohl für die Teilnehmer als auch für die Passanten ein vielbeachteter Blickfang.

Die Busse besitzen ein durchdachtes Energiemanagement, das das System schont. Heiko Herr, Trainer der RVK ist einer der ersten, begeisterten Fahrer dieser innovativen Brennstoffzellen-Hybridbusse .

Was bedeutet dies für den Fahrer? „Während der circa 400 km langen Fahrt habe ich auf den Bus gehört. Meldungen, die die Temperatur der Brennstoffzelle anzeigen, muss ich beachten. Ansonsten sitzt man auf einem komfortablen Stuhl und reagiert auf das Fahrzeug. Es sind 20 Tonnen, die richtig gut rollen, weil sie im Antrieb wenig Widerstand haben.“

Auf die Frage, was für ihn persönlich das Besondere an diesem Bus sei, antwortete er: „Das Besondere ist die Technologie, dass wir den Strom im Fahrzeug erzeugen und nur Wasserdampf entsteht. Wir fahren den ganzen Tag im Linienverkehr und produzieren keine Schadstoffe. Ein richtig gutes Gefühl! Der Bus sieht gut aus, fällt auf und begeistert einfach! Heute haben wir mit dieser Überlandfahrt eine weitere Feuertaufe bestanden, nachdem sich der Bus bereits seit mehr als zwei Wochen auf der „Kurzstrecke“ im regulären Liniendienst bewährt hat. Der Bus fährt einwandfrei – so wie ich es auch erwartet habe.“

Der Europäische Fond für regionale Entwicklung, das Land NRW, der Rhein-Erft-Kreis sowie die Städte Hürth und Brühl sind finanzielle Förderer des Projektes.