Projekt "JIVE"

Das JIVE-Projekt, eine europäische Initiative für Wasserstofffahrzeuge, wird mit 32 Mio. EUR vom EU-Programm „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) gefördert. Es werden 144 emissionsfreie Wasserstoffbusse in fünf Mitgliedstaaten ausgeliefert. Das übergeordnete Ziel ist es, die Kommerzialisierung von mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellenbusse voranzubringen. Anfang 2020, dem Projektende, sollen Busbetreiber wirtschaftlich lebensfähige Flotten auf Null-Emissions-Basis ohne Subventionen betreiben können. So soll die Politik die Möglichkeit erhalten, den öffentlichen Nahverkehr dementsprechend zu regulieren.

Das Projektkonsortium besteht aus insgesamt 22 Projektpartnern aus sieben Mitgliedsstaaten. In Deutschland werden in der Region Köln, Wuppertal und Rhein-Main Busse zum Einsatz kommen. Im Vereinigten Königreich werden diese in den Städten London, Birmingham, Dundee und Aberdeen, in Italien in Südtirol, in Lettland in Riga und in Dänemark in Slagelse fahren.

Basierend auf einer Partnerschaft von Betreibern des öffentlichen Nahverkehrs im JIVE-Projekt werden Busse in fünf europäischen Ländern in den folgenden Städten und Regionen eingesetzt:

  • in Deutschland in der Region Köln (Wermelskirchen, Meckenheim), der Stadt Wuppertal und der Region Rhein-Main,
  • im Vereinigten Königreich in London, Birmingham, Dundee und Aberdeen,
  • in Italien in der Region Südtirol,
  • in Dänemark in Slagelse,
  • und Riga in Lettland.

JIVE ist ein Akronym und steht für Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe